Referenten

Pegah Abrari , DNV GL

"DNV GL 's Battery Performance Scorecard" - Wirtschaftlichkeit, Effizienz, Leistung  - eine unabhängige Bewertung von Batteriezelltypen

Im wachsenden Batteriemarkt ist es für Kunden schwierig zwischen den Zelltechnologien und deren Leistungsverhalten zu unterscheiden und den richtigen Typ für Ihren Anwendungsfall zu finden. Um Batteriekäufern eine solche Übersicht zu geben, hat DNV GL 2019 erstmals die Battery Performance Scorecard rausgegeben – eine Übersicht von Batteriezelltypen. Dafür wurden Zellen von 9 Herstellern unter verschiedenen Bedingungen (Temperatur, Betriebsfenster, Entladerate) getestet.  In dem DNV GL Vortrag erhalten Zuhörer einen Einblick in die Battery Performance Scorecard und erfahren mehr über - Wirtschaftlichkeit, Effizienz, Leistung von Batteriezelltypen.

Dr. Thomas Ader, Uniper Technologies GmbH

Bedarf und Angebot von Netzdienstleistungen im Rahmen der Energiewende
An Hand des Netzentwicklungsplanes wird der Investitionsbedarf zur Ertüchtigung unserer Netzinfrastruktur dargestellt. Hierbei wird eingegangen auf die geforderten Fähigkeiten, sowohl generell als auch in technischer Hinsicht, um diese Projekte erfolgreich zu managen. Im Folgenden wird dies verglichen mit Erfahrungen aus Anforderungen an Infrastrukturprojekte aus einem anderen Branchenumfeld mit dem Ziel gewonnene Erfahrungen in die anstehenden Projekte der Netze einfließen zu lassen.

Marie-Louise Bornemann, Women of Wind Energy Deutschland e.V.

Frauen Power in der Windenergie & warum ein gleichermaßen attraktives Arbeitsumfeld für Frauen & Männer zur Zukunftsfähigkeit von Firmen beiträgt!

Zukunftsbranche Windenergie:

"Gender Balance" (Führungs- und Fachkräfte) ist ein Thema, welches große Unternehmen längst auf die strategische Agenda genommen haben.

Für kleine und mittelständische Unternehmen ist die Bedeutung keinesfalls geringer.

Warum funktioniert es dennoch mit dem ausgeglichenen Verhältnis von Frauen & Männern auf Führungs- und Fachkräfteebene nicht.

Ansgar Böker, IngenieurNetzwerk Energie eG

Zusammenarbeit als Erfolgsfaktor - Vom Energiekunden zum Energiepartner

Die Partnerschaft als ein Erfolgsmodell wird hervorgehoben.

 

Mara Jill Behmer, fos4X GmbH

Förderung der Digitalisierung und Transparenz von Windkraftanlagen und Windparks durch innovative Echtzeit-Analytik

- AEP-Steigerung durch höhere Verfügbarkeit und weniger Ausfallzeiten
- Verlängerung der Lebensdauer von Anlagen, um einen Weiterbetrieb 20+ zu ermöglichen
- Betriebs- und Wartungskostenreduzierung durch erhöhte Transparenz von Bauteilzuständen
- Kostengünstige faseroptische Sensorplattform für den breiten Einsatz in Rotorblättern

Dr. Eva Benz, BIL eG

Sicherheit und Funktionserhalt unterirdischer Leitungsinfrastruktur in Deutschland
Ob als Betriebsführer oder Projektierer während der Planungs- und Bauphase benötigen Sie Informationen bzgl. der Lage unterirdischer Leitungsverläufe für den sicheren, unterbrechungsfreien Einspeisungsbetrieb. Die Sorgfaltspflichten zur Einholung von Leitungsauskünften lassen sich nur dann umfassend erfüllen, „wenn man weiß, wen man fragen muss“. Die eigenen Leitungen lassen sich vor Schäden durch Fremdberührung nur dann gut schützen, wenn man Kenntnis über betreffende Baumaßnahmen hat.
In diesem Vortrag erfahren Sie, wie überraschend effizient die BIL eG diese Aufgaben gemeinschaftlich löst.

Benjamin Böhme, windtest grevenbroich gmbh

Status Quo der Technischen Richtlinie für Windenergieanlagen, Teil 10
Im Zuge der Einführung von Ausschreibungen für Windenergieanlagen im EEG 2017 ist die Bestimmung der Standortgüte nach Inbetriebnahme bzw. nach 5, 10 und 15 Jahren Betrieb gefordert. Die Umsetzung wird in der Technischen Richtlinie für Windenergieanlagen, Teil 10 (TR 10) beschrieben und weiter entwickelt. Den aktuellen Stand der Umsetzung durch die an der Entwicklung sowie an den ersten Ringversuchen beteiligten, akkreditierten Gutachterbüros soll beleuchtet werden.

Claudia Bredemann, EnergieAgentur.NRW 

Landschaftsbild und Windenergie: Rahmenbedingungen, Stand und Perspektiven in Nordrhein-Westfalen

Landschaftsbild und Windenergie - ein ganz besonderes Thema, das immer wieder für kontroverse Diskussionen sorgt. Auch wenn wir in einer durch den Menschen gestalteten und überprägten Kulturlandschaft leben, die nicht zuletzt durch die Energiegewinnung schon seit mehreren 100 Jahren ständig verändert, werden WEA nach dem BNatSchG als "Eingriff in Natur und Landschaft" gewertet, den es entsprechend zu kompensieren gilt. Die Rahmenbedingungen und Konsequenzen sowie die Handhabung in NRW werden in diesem Vortrag erörtert.

 

Christine Clashausen, EnBW AG

Marktpreisrisiko bei PPA für Windstrom –  ein Überblick
Seit 2018 ist das Thema PPA für Erneuerbare in aller Munde. Die EnBW AG hat Anfang des Jahres 2019 ein 15-jähriges PPA für einen PV-Park in Deutschland abgeschlossen. Seit 2018 führen wir mit Windkraftbetreiber regelmäßig Gespräche zu post -EEG Verträgen.
Der Strommarktpreis ist seit letztem Jahr wieder gesunken, so dass die aktuellen PPA Abnahmepreise wieder gesunken sind.
Basierend auf unseren Erfahrungen sowie der aktuellen Marktsituation haben wir Erkenntnisse für das weitere Vorgehen abgeleitet, die wir gerne vorstellen und gemeinsam diskutieren würden.

Pascal Daleiden, ABB AG

Produkte & Systeme für die Windenergie – Von der Windmühle bis zum kompletten Umspannwerk
ABB bietet ein breites Portfolio an elektrischen Produkten und Systemen für die Windenergie-industrie. Zu den Produkten zählen Generatoren, Anschlüsse und Verbindungen, die dafür sorgen, dass die ungleichmäßige Windenergie mit stabiler Spannung ins Stromnetz eingespeist werden kann. Offshore-Kunden bietet ABB außerdem die komplette Nieder-, Mittelspannungs- und Hochspannungstechnik sowohl für einzelne Windräder, als auch für komplette Plattformen. Auch werden FACTS Lösungen zur Spannungsstabilität benötigt.

 

Klaus Deininger, KTW Umweltschutztechnik GmbH

Sanierung von Bolzenverbindungen an Offshore-Fundamenten - Innovative Spezialabdichtungen mit klimatisierbaren Flanschmanschetten an 54 Monopiles
Wenn an Monopile-Gründungen von Offshore-Windanlagen die Bolzenverbindungen des ersten Flansches einer Salzwasseratmosphäre ungeschützt ausgesetzt sind, kommt es bei üblichen Luftfeuchten bis zu 90% zur Korrosion bzw. auch zum Bruch der Schrauben.
Wo herkömmlicher Korrosionsschutz versagte, wurden elastische Flanschmanschetten entwickelt, die zusätzlich klimatisiert wurden.
Eine seewasserfreie Atmosphäre mit einer Luftfeuchte von kleiner 30% konnte damit dauerhaft hergestellt werden. Durch den Einsatz von Magnetschienen sind die Flanschmanschetten für die Wartung der Schrauben zugänglich.

Ertüchtigung von Hybridtürmen

Auch an Hybridtürmen der neueren Baureihen können Risse und Abplatzungen am Beton auftreten. Insbesondere die hochdynamisch beanspruchten Adapterelemente im Übergangsbereich vom Beton- auf den Stahlturm sind dabei im Focus. Risse, die dabei teilweise durch die gesamte Konstruktion gehen, müssen vor eindringendem Wasser geschützt werden. Hochelastische, langzeitgetestete Abdichtungssysteme finden damit auch in großen Höhen ihren Einsatz. Bei Abplatzungen oder notwendigen Tragwerks-verstärkungen können Sheets auf CFK-Basis (carbonfaserverstärkte Kunststoffe)  verwendet werden. Durch den Einsatz von herkömmlicher Bühnentechnik ist dies technisch optimiert und kostengünstig.

 

 

Stefan Diercks, Quantec Sensors GmbH

Dr.-Ing. Thomas Eck, VGB PowerTech e.V.

Eric, Effern, windtest grevenbroich gmbh

Möglichkeiten zur Wahrnehmung internationaler Interessen von Dienstleistern, WEA OEMs und Komponentenlieferanten durch Engagement im IECRE
IECRE hat sich von der ursprünglichen Idee eines internationalen Zertifizierungssystems für den Bereich erneuerbarer Energien zu einem Forum der beteiligten Stakeholder entwickelt. Dieser Vortrag erklärt, wie IECRE funktioniert und in welcher Form Anbieter von Dienstleistungen, WEA und Komponenten ihre internationalen Interessen im IECRE verfolgen können.

Reduktion der finanziellen u. technischen Risiken bei der Laufzeitverlängerung von WEA
Der Bedarf an Gutachten (also belastbaren Aussagen) zur möglichen Laufzeitverlängerung von WEA wächst. Wichtig für Betreiber von WEA ist die Kenntnis der Unsicherheit dieser Aussagen in Abhängigkeit des gewählten Verfahrens, um eine ökonomisch sinnvolle Strategie zur Ermittlung der möglichen Verlängerungszeit zu verfolgen.

 

Katharina Fielenbach, GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB

Nachträgliche Abschaltung bestandskräftig genehmigter Windenergieanlagen aufgrund von Artenschutzbelangen
Das sensible Thema Windenergie und Artenschutz lässt Vorhabenträgern weiterhin keine Ruhe. Dabei ist nicht nur an die umfangreiche Aufbereitung des Themas im Genehmigungsverfahren zu denken. Auch nach Erteilung der BImSchG-Genehmigung können nicht vorhersehbare Betriebseinschränkungen oder gar Abschaltungen mit erheblichen Ertragseinbußen drohen. Was das heißen kann, und zwar auch für bestandskräftig genehmigte Anlagen, wollen wir in unserem juristischen Workshop aufzeigen.

 

 

Nora Freier, Bergische Universität Wuppertal

Windkraft for Future: Dimensionen für eine gelingende Bürgerbeteiligung in der Windenergie

Unabhängig vom Bildungsstand, Einkommen, Alter oder politischen Präferenzen, auf dem Land wie in den Städten befürwortet die Mehrheit der Bevölkerung die Energiewende. Ihre  derzeitige Umsetzung hält jedoch jede(r) zweite Deutsche für ungerecht. Das ist ein deutliches Signal, das sich auch z. T. auch in lautstarkem Protest gegen Windkraft artikuliert.
Wie aber gelingt die Einbindung der Bevölkerung zur Umsetzung der Energiewende als einem tatsächlichen „Gemeinschaftswerk“?
Der Vortrag beleuchtet, wo Bürgerbeteiligung heute steht und die Dimensionen ihres Gelingens in Theorie & Praxis.

 

Marvin, Friedrichsen, Parasol GmbH & Co KG

Passiv-Radar-System PARASOL zur bedarfsgesteuerten Kennzeichnung von Windenergieanlagen

Das Parasol-System sendet - anders als herkömmliche Radarsysteme - keine eigene elektromagnetische Strahlung aus, sondern verwendet die Signale der Radio- und Fernsehsender, die bereits in der Umgebung vorhanden sind. Damit wird eine weitere unnötige Strahlenbelastung der Bevölkerung verhindert. Zusätzlich ist damit auch keine Frequenzzuteilung der Bundesnetzagentur notwendig. PARASOL der Emissionsfreie Weg zur bedarfsgesteuerten Kennzeichnung von Windenergieanlagen

 

 

Dominik Fröhler, renerco plan consult GmbH

Performance Optimierung mittels Datenanalyse

Kostendruck führt dazu, dass in der Betriebsführung kaum mehr Aufwand für Analyse und Optimierung von Windparks betrieben werden kann. Auch Betriebsführungstools bieten meist nicht genügend Möglichkeiten, umfassende Analysen durchzuführen. Dabei wird der Betrieb immer komplexer, Genehmigungsauflagen immer umfangreicher.

renerco plan consult hat in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Windparks mit einem eigens entwickeltes Daten-Analyse-Tool analysiert. Wir zeigen Ihnen, welchen Mehrwert eine systematische Datenanalyse von Windparks heute hat und welche Verbesserungen möglich sind.

 

Katrin Fuhrmann, ENGIE

Meine EEG Vergütung läuft aus, was nun?

• Was macht ENGIE - wer ist ENGIE
• Welche Risiken gibt es nach dem Auslaufen der EEG Vergütung.
• Wie sollten oder können diese Risiken verteilt werden
• Wie kann ich Preise, die ich von PPA Anbietern bekomme tatsächlich vergleichen – der Teufel liegt im Detail.
• Warum macht es Sinn, doch mit einem Händler und nicht unbedingt direkt mit einem Industriekunden abzuschliessen
• Kreditrisiko ist doch das selbe wie bei der Direktvermarktung….. ?
• Wie kann ich meinen Strom noch weiter vergolden duch TEO ( The Energy Origin – via Blockchein)

 

Christoph Geißler, HENSOLDT Sensors GmbH

Thermische-Optische Rotorblatt Inspektion

HENSOLDT’s long-range thermal camera, mainly developed for space and defence applications, brings unrivalled results to the blade inspection market. Optical (visual) imaging technology can identify flaws on the blade surface. Yet internal structural flaws such as delamination, wrinkles in the spar, or bonding issues can be detected only by thermal inspection methods.

Fabio Glaser, Siemens Gamesa Renewable Energy

Siemens Gamesa 5.x Plattform - Chancen und Herausforderungen

Siemens Gamesa Renewable Energy (SGRE) hat kürzlich die neue 5.x Plattform für den Onshore-Markt vorgestellt.
In ihrer Auslegung erreicht sie neue Sphären, welche Herausforderungen aber auch Chancen mit sich bringt.
Der Vortrag soll einen kurzen Überblick über die neue Plattform geben und aufzeigen, welche Lösungen im Zuge der Produktentwicklung kreiert wurden, um diese  Neuentwicklung erfolgreich im Markt zu etablieren.

 

Annika Gonnsen, Siemens Gamesa Renewable Energy GmbH & Co. KG

Netzanschlussbewertung im internationalen Vergleich

Vergleich verschiedenener Netzanschlussrichtlinien im Bezug auf Anforderungen an die Windenergie und ein kleiner Ausblick auf die Änderungen im Zuge der nationalen Umsetzungendes Europäischen Grid Codes RfG.

 

Christian Hewicker, DNV GL

Betriebskonzepte und Betriebsführung im Spannungsfeld zwischen Ertrag und Systemsicherheit

Mit dem Ansteigen der Erzeugungsleistung auf Basis erneuerbarer Energien und dem im Verhältnis nur langsam folgenden Netzausbau steigt die Notwendigkeit von netzbetreiberseitigen Eingriffen vor allem im Betrieb von Windparks. Die Möglichkeit der schnellen Einspeisungsanpassung wird von Netzbetreibern derzeit auch im Kontext eines reaktiven N-1-Netzbetriebs untersucht, um die Netze temporär noch näher an ihrer thermischen Belastbarkeit fahren zu können. Über die windparkseitigen Netzengpassmanagementbeiträge in der Übertragungs- und Verteilnetzebene hinaus zeichnen sich jedoch immer deutlicher weitere Beitragserfordernisse zur Systemsicherheit ab, die Auswirkungen auf den Parkbetrieb mit sich bringen. Diese werden im Zusammenhang mit Konzepten des Betriebes und der Betriebsführung im Vortrag von DNV GL näher behandelt.

Ian Paul Grimble, psm Nature Power Service & Management GmbH & Co. KG

Intelligente Weiterbetriebskonzepte: technische Instandhaltungskonzepte und Fragen der Wirtschaftlichkeit

Weiterbetrieb - wie sieht es im ganz konkreten Fall aus?
Eine Windenergieanlage die weiterbetrieben werden soll, muss zum einen in technisch einwandfreiem Zustand sein.
Aber auch darüber hinaus sind für jede einzelne Anlage ganz individuelle Details aus den Projektverläufen zu prüfen und mit Blick auf zukünftige bekannte Parameter zu bewerten. Erst dann ergibt sich eine Aussage zu der Frage: Ist der Weiterbetrieb hier sinnvoll?
Der Vortrag gibt Impulse und zeigt Ansätze aus der Praxis wie eine solide Grundlage zur Beantwortung der Frage Weiterbetrieb oder Rückbau geschaffen werden kann.

Dr. Brit Hacke, cms@wind GmbH

Zustandsüberwachung an Windkraftanlagen

Vorgestellt werden die Möglichkeiten der Datenerfassung und der Datenanalyse, um sich einen Überblick über den Zustand einer Windkraftanlage zu verschafften. Online und Offline. Dabei wird sowohl auf die Unterschiede bei Neuanlagen in der Gewährleitung und als auch auf Altanlagen mit bekannten Schäden eingegangen.
Besonderer Fokus der cms@wind GmbH ist der Antriebsstang.
Darüber hinaus werden die Möglichkeiten der Infraschallmessung in der Fehlerfrüherkennung und die Resonanzanalysen Rotor/Turm mittels Unwuchtmesssung thematisiert.

 

 

Ussamah Hanif, SKF Lubrication Systems Germany GmbH

Nachrüstung lohnt sich - SKF automatisiert die Schmierung bei ERG und minimiert so den Instandhaltungsaufwand

Italiens führender Ökostromproduzent ERG hatte in letzter Zeit immer mehr Herausforderungen in der Instandhaltung seiner Windenergieparks zu bewältigen. Deshalb wurde ein umfassendes Modernisierungsprogramm angestoßen. In dessen Rahmen soll auch die Schmierung von mehr als 100 Windenergieanlagen in sieben Ländern automatisiert werden soll. Mit WindLub-Zentralschmiersystemen unterstützt SKF ERG den Wartungsaufwand gerade an entlegenen und schwer zu erreichenden Windturbinen zu minimieren.

Dr. Bettina Hennig, von Bredow Valentin Herz (vBVH), Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB

Power-to-Gas und Wasserstoff als Zukunftsthema für die Windbranche: der regulatorische Rahmen für Windgasprojekte

Windgas, also die Erzeugung von Wasserstoff oder Methan aus Strom, stellt für die Windbranche eine hochinteressante Zukunftstechnologie dar. Denn gerade der Bedarf an grünem Wasserstoff steigt derzeit, sei es in der Mobilitätsbranche, sei es in der Industrie. Windgas kann also eine interessante zusätzliche Erlösoption sein, auch etwa für "Ü20-Anlagen". Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind allerdings komplex und erschweren den wirtschaftlichen Betrieb von Power-to-Gas-Projekten. Der Vortrag soll einen Überblick über die derzeit wichtigsten Regelungen bieten.

Thoralf Herbold, GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB

Laufzeitverlängerung von WEA unter rechtlichem / versicherungstechnischem Blickwinkel

Ich werde den regulatorischen Rahmen sowie die Auswirkungen des Auslaufens der EEG-Förderung Anlagen beleuchten, für die eine Laufzeitverlängerung in Betracht kommt.

 

Dr. Nicolai Herrmann, enervis energy advisors GmbH

Bewertung von PPAs aus Marktsicht

- Rahmenbedingungen und Motivation für den aktuellen „PPA-Boom"
- Status Quo und Attraktivität von PPAs in ausgewählten EU-Märkten
- Energiewirtschaftliche PPA-Bewertung
- Wichtige Einflussfaktoren auf den Wert eines Wind-PPA

Bas Hoogeveen, Emergya Wind Technologies

Eigenerzeugung mit Windkraftanlagen. Reduzieren Sie Ihre Energiekosten und CO2-Emissionen. Privilegiertes Bauvorhaben

EWT ist ein Holländischer Windkraftanlagenhersteller und würde in 2004 gegründet mit der Erwerbung des Design der Lagerwey 750kW WEA. EWT bietet getriebslose WKA mit 500, 750 und 1.000kW Nennleistung an. EWT hat weltweit mehr als 600 Anlagen gebaut. EWT hat viel Erfahrung im Bereich Eigenerzeugungprojekte. In DE gibt es die Möglichkeit WKA außerhalb von Windvorrangsgebieten zu bauen als priviligierte Nebenanlage wann mann mehr als 50 % des erzeugten Windstroms selbst verbraucht. EWT kann Ihnen als Partner helfen, diese interessante Möglichkeit zu nützen.

 

André Hückstädt, UmweltBank

Finanzierung von Photovoltaikprojekten mit PPA
Was ist aus Sicht der finanzierenden Bank erforderlich, um ein Projekt auf Basis eines Power Purchase Agreements zu finanzieren.

Claas F. Hülsen, DNV GL Energy Advisory GmbH

DNV GL 's Battery Performance Scorecard" - Wirtschaftlichkeit, Effizienz, Leistung  - eine unabhängige Bewertung von Batteriezelltypen

 

Christian Jaffke, KRAFTWERKSSCHULE E.V. (KWS)

"Empower Refugees" gegen den Fachkräftemangel

Mit dem Projekt "Empower Refugees" beschreitet die KRAFTWERKSSCHULE E. V. (KWS) neue Wege um dem Fachkräftemangel in der Windbranche entgegenzuwirken und gleichzeitig jungen Menschen eine dauerhafte Perspektive in Deutschland zu geben.

 

Bernhard John, innogy SE

Die Energiewende ist ohne Gas nicht zu schaffen!
Wasserstoff als Energieträger für die Sektor Kopplung grüner Stromerzeugung

These: Die Energiewende ist ohne Gas nicht zu schaffen!
Gas als Energieträger für Stromspeicherung, Wärmemarkt, Mobilität
Der Einsatz des Power-to-Gas-Konzepts trägt zur Flexibilisierung der Stromversorgung und zur Integration der erneuerbaren Energien in das gesamte Energiesystem bei.
Zur Langfristspeicherung von Strom im großen Maßstab ist nur die Power-to-Gas- Methode anwendbar!
Dank Gasnetz als Stromspeicher wird die Substitution von fossilem Erdgas Realität – Allein in den vorhandenen Speichern könnte der deutsche Strombedarf von fast drei Monaten gelagert werden.

Frederik Kalverkamp, FGH GmbH

European Network Codes – Was uns außerhalb von Deutschland erwartet…

Am 27.4.2019 ist es soweit. Der über mehrere Jahre hinweg entwickelte European Network Code on Requirements for Grid Connection of Generators (kurz: ENC RfG) erlangt nach den nationalen Übergangs-, Implementierungs- und Notifizierungsphasen Gültigkeit in allen europäischen Mitgliedsstaaten. Trotz der angestrebten Harmonisierung europäischer Vorgaben existieren nationale Ausgestaltungsspielräume. Dies stellt die international tätigen deutschen Hersteller und Projektierer vor neue Herausforderungen. Der Vortrag gibt einen Einblick in das, was auf uns zukommt...

Christian, Kasubek, IDASWIND GmbH

Professionelle Altersvorsorge von WEA 20+ … Ohne Lastsimulation geht es nicht!

Standsicherheitsnachweise für den Weiterbetrieb von WEA 20+ bestehen aus einem praktischen und einem analytischen Teil. Insbesondere beim letzteren bestehen aktuell große Unterschiede in den Ansätzen. Dies wirkt sich auf die Dauer des sicheren und planbaren Weiterbetriebs aus. Um diese Spannbreite zu schließen werden Kriterien aufgezeigt, anhand welcher der WEA Betreiber die Belastbarkeit des Weiterbetriebsergebnisses einschätzen kann und die Dauer des Weiterbetriebs wirtschaftlich planbar wird.

Steffen Kawohl, EnergieAgentur.NRW

Begleitende Öffentlichkeitsarbeit bei Projekten der Windenergie

Eine gut organisierte und durchdachte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei Windenergieprojekten schafft die Grundlage zur Beteiligung der Öffentlichkeit und kann das Vertrauen der Bevölkerung gegenüber dem Projektverantwortlichen fördern. Doch wie lässt sich eine sinnvolle Kommunikation bei einem Projekt konkret umsetzen? Wie bereitet man sie optimal vor? Wie entwickelt man ein Kommunikationskonzept, das allen Akteuren gerecht wird und wie lassen sich die Bürger und die Presse erreichen? Diese und weitere Fragen werden in diesem Vortrag erörtert.

Marcel Keiffenheim, Greenpeace Energy eG

Kohleausstieg als Chance für die Windenergie in NRW

Auf den Braunkohle-Tagebauflächen im Rheinschen Revier lassen sind in großem Umfang Wind- und Photovoltaikanlagen installieren. Damit dies möglichst schnell und in großer Akteursvielfalt geschieht, ist nun der Gesetzgeber gefordert.

Mathis Kieslich, OSTWIND Erneuerbare Energien GmbH

Der planerisch-politische Rahmen steht – Wie entfesselt ist die Windenergie in NRW?

Zugegeben - die Aussage, der neue planerisch-politische Rahmen bestünde, greift etwas voraus. Der LEP wartet auf den Beschluss durch den Landtag und bei der Erarbeitung der Energiestrategie NRW ist noch nicht einmal ein ungefähres Zieldatum bekannt. Bekannt sind jedoch weitgehend die Inhalte. Und deren Auswirkungen sind schon seit Monaten landesweit zu spüren: Keine genehmigten Flächennutzungspläne mit Neuausweisungen von Windenergie-Konzentrationszonen, keine Genehmigungen für Windenergieanlagen, nahezu keine neu zu errichtenden Windenergieanlagen. Rien ne va plus. Die Windenergie in NRW ist nicht ent-, sondern gefesselt. Für den Klimawandel gilt dies nicht - und der wartet nicht. Wie finden wir aus diesem Dilemma heraus? Was müssen wir tun, welche Akteure sind gefragt und welche Wege stehen uns zur Verfügung?

Thorsten Kirschner, GS1 Germany GmbH  

RDS-PP, eCl@ss und GS1 Standards - Ein perfektes Set für die Windindustrie

Der Vortrag soll eine Diskussionsgrundlage bilden, wie durch das Zusammenspiel von unterschiedlichen Standards Wertschöpfungsketten in der Windindustrie optimiert werden können. Dabei erscheint eine Ergänzung des RDS-PP um technische Sachmerkmale und eine herstellerspezifische Kennzeichnung als sinnvoll, um weitere Umsatz- und Kostenpotenziale zu erschließen. Ebenso werden dadurch die Voraussetzungen geschaffen, um Industrie 4.0 Szenarien realisieren zu können.

 

Bente Klose, FGW e. V.

Aktueller Stand der FGW Technischen Richtlinie TR10 „Bestimmung der Standortgüte nach Inbetriebnahme

Mit dem EEG 2017 hat sich die Definition des Standortertrages geändert. In dem Zuge wurde von der FGW eine neue Richtlinie entwickelt und Anfang 2018 veröffentlicht. Inzwischen werden die ersten WEA bei denen die TR10 „Bestimmung der Standortgüte nach Inbetriebnahme“ nach 5 Betriebsjahren zur Anwendung kommen wird, betrieben. Im Vordergrund des Workshops stehen die Fragen und Anforderungen, die sich bei der praktischen Umsetzung der TR10 und der Bestimmung der Standortgüte ergeben.

Dr. Thomas Kott, Axpo Deutschland GmbH

PPA: Risks & Profits

This presentation gives an overview of several PPA concepts and the inherent risks that are shared between the PPA provider and the offtaker.

Thorsten Kroke, IW Consult GmbH

eCl@ss als Standard für Produkte

Standardisierung von Produktstammdaten klingt wie die Aufgabe von Nerds in den Kellern der Unternehmen. Dabei sichern standardisierte Stammdaten die Kommunikation innerhalb des Unternehmens und mit Geschäftspartnern ohne Zeit- oder Informationsverluste. Am Beispiel von eCl@ss, dem industriellen Standard für Klassifikation und Produktbeschreibung, wird gezeigt, wie wichtig Stammdaten sind und warum Unternehmen in Einlauf, Vertrieb, Produktion auf eCl@ss setzen und wieviel sie einsparen können. Weiterhin eröffnen sich mit standardisierten Stammdaten Möglichkeiten wie Industrie 4.0.

Dr. Ralf Kuder, Landesvertretung Nordrhein-Westfalen bei der EU

Europäische Rahmenbedingungen und Einflussfaktoren für die Windenergie

Diskussion des EU-Rahmens für erneuerbare Energien mit Fokus auf Windenergie:
(i) Legislative Vorgaben:
-allgemeiner Rahmen und 2030-Ziel für erneuerbare Energien
=> Einigung zur Erneuerbaren-RL und spezifische Vorgaben
-Vorgaben aus dem EU-Strommarktdesign (u.a. Einspeisevorrang)
-Marktintegration erneuerbare Energien (u.a. Netze und Speicher)
(ii) Europäischer Prozess zur Zielerreichung:
-Prozess Governance-VO und NECP
(iii) Ausblick und Rahmen:
-Pläne kommende EU-Kommission / langfristige Klimastrategie / CO2-Preise und Emissionshandel / beihilferechtlicher Rahmen

Frank Lagemann, GreenGate AG

Maßnahmen priorisieren mit einem Softwareassistenten

Ein nicht unbekanntes Problem: Man kann sich vor Aufträgen nicht retten, doch mit welchem soll man anfangen?
Ein Assistent kann zur Anlage vorhandene (Big-Data-) Informationen auswerten und entsprechend bewerten. Zur Verfügung stehen Daten wie Objektzustand, aufgetretene Mängel und Störungen, verfügbare Ersatzteile, durchgeführte Arbeiten, Kosten etc.
Der Vortrag beleuchtet eine neue Technik zur Bewertung und Priorisierung von Aufträgen mit Hilfe von Big-Data-Analysen durch einen Softwareassistenten und geht auf schon gesammelte Praxiserfahrungen ein.

Prof. Dr. Holger Lange, P. E. Concepts GmbH

„Soft-Tower“ – der Weg zu immer günstigeren Anlagengenerationen, aber bitte kontrollierbar

Positive Einflüsse auf die Wirtschaftlichkeit der Windenergie der zukünftige Soft-Tower Entwicklung.
Es werden Chancen und Risiken betrachtet, die bei solchen Grenzbetrachtungen entstehen können.

Stefan Lepke, Becker Büttner Held Rechtsanwälte · Wirtschaftsprüfer · Steuerberater | PartGmbB 

Laufzeitverlängerung von WEA unter rechtlichem/ versicherungstechnischem Blickwinkel

Der Weiterbetrieb von Ü-20 WEA erfordert eine rechtlich, technisch und wirtschaftlich differenzierte Betrachtung. Aus rechtlicher Sicht sind neben genehmigungsrechtlichen Themen und der Anpassung der betriebsnotwendigen Verträge auch wichtige energierechtliche Fragen zu klären: Wie passen förderfreie WEA in die EEG-Systematik? Was ist mit der vorrangigen Einspeisung und Abnahme? Welche Vermarktungsoptionen bestehen? Was ist mit dem Einspeisemanagement? Sind technische Einrichtungen weiter vorzuhalten? Ist eine BNK-Nachrüstung erforderlich? Welche Folgen hat ein Verstoß gegen EEG-Regeln?

Klaus Leßmann, Mark-E Aktiengesellschaft

Windrad Versetalsperre – Flächeneigentümer und Projektierer arbeiten Hand in Hand

In 2017 hat der Regionalversorger Mark-E AG ein Vorhaben in einem Wald- und Wasserschutzgebiet sehr erfolgreich umgesetzt. In einem Fichtenforst an der Versetalsperre in Lüdenscheid errichtete Mark-E eine Enercon E-115. Ein Erfolgsfaktor war die enge und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Grundstückseigentümer. Überzeugungsarbeit in der Kommunalpolitik, Herausforderungen im Genehmigungsverfahren, Baubegleitung und Standortbesichtigungen – eng abgestimmtes Vorgehen sowie die Verzahnung von bautechnischem und forstwirtschaftlichem Know-how sorgten für schnelle und sachgerechte Lösungen und hohe Akzeptanz des Projektes bei allen Beteiligten.

Petra Leue-Bahns, ABO Wind AG

Repowering - PPA für Ü20 Anlagen als Finanzierungsmöglichkeit

Repowering ist in aller Munde, doch nicht immer können alle Altanlagen durch neue ersetzt werden.  Der Kurzvortrag erläutert an einem Praxisbeispiel, wie der Weiterbetrieb von Altanlagen sinnvoll in ein Repoweringkonzept integriert und über PPA finanziert werden kann.

Robert Lieckfeld, WIND-consult GmbH

Laseroptische Vermessung des Blatteinstellwinkels

- Messung des relativen und absoluten Blattwinkels an WEA mit einer Genauigkeit von 0.2°
- Optimierung der WEA-Performance durch Risikominimierung

Heinrich Lieser, Notus energy West GmbH & Co. KG

Internationalisierung in der Windbranche

Erfahrungen von Notus Energy in Frankreich

Prof. Dr. Martin Maslaton, MASLATON Rechtsanwaltsgesellschaft mbH 

Substantielle Ausweisung von Windenergieflächen in der Regionalplanung – Oder das mystische Geheimnis des 4. Senats des Bundesverwaltungsgerichts?

Nach der Rechtsprechung des 4. Senats des BVerwG ist bei der Fortschreibung der regionalen Raumentwicklungsprogramme der Windenergie in substanzieller Weise Raum zu verschaffen. Das dem Regionalplan zugrundeliegende Planungskonzept muss den Anforderungen an die Abwägungsfehlerfreiheit gerecht werden. Allerdings lassen sich der Rechtsprechung kaum sichere Anhaltspunkte zur Bewertung dieses Kriteriums entnehmen. Fehlt eine quantitative Festlegung, um gerichtsfest „substantiell“ ausweisen zu können?

 

Bedarfsgerechte Nachtkennzeichnung – Sinn oder Unsinn aus Sicht eines fliegenden Anwalts

Windenergieanlagen stellen nach breitem Konsens eine Gefahr für den Luftverkehr dar, besonders in der Nacht. Zur Bewältigung müssen sie deshalb beleuchtet werden. Die Sicherheitsvorteile der BNK für den fliegenden Nachtverkehr sind allerdings zweifelhaft. Die bei Annäherung an einen Windpark einsetzende Beleuchtung ist stark ablenkend und kann gar zu vollständiger Desorientierung der Piloten führen. Wie nötig ist (bedarfsgerechte) Nachtkennzeichnung wirklich?

Peter H. Meier, TÜV SÜD Industrie Service GmbH

WEA 20Plus - Die beste Strategie

Weiterbetrieb, Repowering oder Abbau? Diese Fragen lassen sich beantworten wenn alle Aspekte aus der Technik, Wirtschaft und dem Rechtswesen beantwortet werden. Der Vortrag beschäftigt sich nach der Gegenüberstellung der Möglichkeiten dem Weiterbetrieb der WEA und hier insbesondere den technischen und wirtschaftlichen Topics.
Optimierungspotential sowie ein Leitfaden für den Weiterbetrieb werden thematisiert.
Ziel ist es den Weiterbetrieb der WEA bestmöglich zu koordinieren und die entsprechende Strategie schon weit vor Erreichen des Ablaufs der Zertifizierung im Blick zu haben.

Dr. Heinz-Theo Mengelkamp, anemos GmbH

Wie gut sind virtuelle Winddaten?

Virtuelle Winddaten sind das Ergebnis von Simulationen des Windfeldes mit einem atmosphärischen Strömungsmodell. Die Daten des anemos Windatlas für Deutschland liegen auf einem räumlichen Gitter von 3 x 3 km2 mit einer zeitlichen Auflösung von 10 Minuten für einen 20-jährigen Zeitraum vor. Durch ein sogenanntes Remodelling-Verfahren, bei dem die Differenzen der Originaldaten zu Windmessungen analysiert werden, wird eine Genauigkeit erreicht, die für eine sehr gute Vorabschätzung von Erträgen akzeptabel ist und in den Bereich von standortbezogenen Gutachten kommt. 

Wind- und Ertragsgutachten auf Zeitreihenbasis

Ertragsgutachten beruhen auf langjährigen Statistiken und mittleren Windverhältnissen. Restriktionsbedingungen jedoch sind durch zeitliche Vorgaben charakterisiert. Mit großer Wahrscheinlichkeit herrschen während der Zeiten mit reduziertem Betriebsmodus nicht die mittleren Windverhältnisse vor. Eine Berechnung des Ertragsverluste auf Zeitreihenbasis ist folglich zwingend. Zeitreihen des anemos Windatlas beschreiben den Tages- und Jahresgang der Windgeschwindigkeit realistisch und ermöglichen eine genaue Verlustberechnung.

Tomke Lisa Menger, EnergieAgentur.NRW

Methodenkoffer für Windenergieplanungen im Dialog

Viele Menschen wollen heute bei der Planung und Umsetzung großer Infrastrukturprojekte, so auch bei Windenergievorhaben, informiert und beteiligt werden. Doch wie können Bürger beim hitzig diskutierten Thema Windenergie informiert und ihre Interessen einbezogen werden? Nicht alle Beteiligungsformate eignen sich für Windenergieplanungen, da diese in einem engen rechtlichen Rahmen stattfinden. Es werden hier einige Formate vorgestellt, mit denen die Planungen im Dialog gestaltet werden können.

Detlef Mentel, innogy SE

Optionen für den Weiterbetrieb von Ü20-WEA ohne Fördermittel

Hanno Mieth, Vattenfall Energy Trading GmbH

Weiterbetrieb von WEA aus Handelssicht und Neuinvestitionen von PV-Anlagen ohne EEG, Green Corporate PPAs für Industriekunden

In diesem Beitrag werden die Eckpunkte und Risiken aus Stromhandelssicht für den Weiterbetrieb von WEA sowie von PV Neuinvestitionen erläutert.  

- Strategischer Fokus von Vattenfall
- Vattenfalls Ausblick auf die Energiehandelsmärkte
- Green PPAs in Deutschland
- Treiber Post-EEG: Wind-PPAs durch Verlängerung der Lebensdauer nach 2020                
- Ex-EEG: Neue RE-Investitionen neben dem EEG
- PPA-Risikoallokation und Preisoptionen
- Vertragliche Eckpunkte von PPAs
- Praxisbeispiel
- Corporate PPAs: Vattenfall's PPA Erfolgsbilanz

Markus Nass, ABO Wind AG

Mangelhafte Zugangskontrolle

“Und drin bist du!" Mangelhafte Zugangskontrollen zu Anlagen bergen enorme Risiken für Windparkbetreiber

Andreas Nelles, ENERTRAG AG

Risikomanagement erneuerbarer Erzeugung und neuer Windparks – Die Sicht des Projektentwicklers

ENERTRAG wurde 1998 als unabhängiges Energieunternehmen mit den Hauptgeschäftsfeldern Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien (Wind, Sonne, Biomasse) und Technologieentwicklung gegründet. ENERTRAG verfügt über das komplette Know-how zur Projektierung, Errichtung und den Betrieb von Windparks und Kombikraftwerken. Auf dem Weg zum erfolgreichen Projekt hat der Projektentwickler verschiedene Hürden zu meistern: Insbesondere das Genehmigungsverfahren nach BImSchG und die Ausschreibung bürgen Risiken über die der Projektleiter Andreas Nelles berichten wird.

Marc Nettelbeck, DZ BANK AG

Wie tanzen Banken auf der Ü20-/After-EEG-Party?

Das im April 2000 in Kraft getretene Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) hat substantiell dazu beigetragen, dass sich aus einer Marktnische für risikobereite Energiewende-Pioniere eine reife Industrie mit robusten technischen und wirtschaftlichen Konzepten entwickelt hat. Pioniergeist ist aber auch heute notwendig. Denn am 1. Januar 2021 endet die EEG-Förderung für die ersten Photovoltaik- und Windkraftanlagen aus den Anfangsjahren des EEG. Bis dahin gilt es für die Eigentümer und/oder Betreiber langjährig praktizierte Geschäftsprozesse zu adjustieren oder ggf. auch unter Zuhilfenahme von PPAs komplett neue Business-Models zu entwickeln.Banken könnten bei diesen neuen Business-Models für Ü20-Anlagen eine essentielle Rolle spielen. Der Vortrag soll Möglichkeiten aufzeigen und die Voraussetzungen für eine „Bankability“ erläutern.

Andreas Nitsch, Nordex Energy GmbH

Erfahrungen aus Sicht eines Herstellers

Inhalt des Vortrags wird ein Blick in die Technik sein. Welche Daten stehen üblicherweise in welcher Qualität zur Verfügung. Was kann von einem Hersteller zur Erfüllung dieser lokalen Anforderungen erwartet werden. Welche offenen Aufgaben gibt es noch auf Seite des Herstellers und des Betreibers.

Jürgen Quentin, Fachagentur Windenergie an Land e.V.

Aktuelle Ausbau- und Genehmigungslage sowie Ergebnisse aus zweieinhalb Jahren Ausschreibungen speziell in NRW

In dem Vortrag werden die jüngere Ausbauentwicklung sowie die aktuelle Genehmigungslage der Windenergie in Nordrhein-Westfalen dargestellt. Zudem werden aufgezeigt, wie erfolgreich Windenergieprojekte aus NRW in den bisherigen Ausschreibungsrunden waren.  


Patrick Richter, AGILE WIND POWER AG

Chance Dezentralisierung: Veränderungen in der Energieversorgung erfordert Investitionen in neue Infrastruktur und öffnet Raum für Innovationen

Durch die zunehmende Nutzung erneuerbarer Energien erlebt die Elektrizitätswirtschaft eine stärkere Dezentralisierung. Stromerzeugungsanlagen rücken näher an Verbraucher in besiedelten Gebieten. Das Ergebnis sind lokal verteilte Energieversorgungsstrukturen mit unterschiedlichen erneuerbaren Energiequellen. In diesem Trend gewinnt auch die verstärkte Dezentralisierung der Windenergie an Bedeutung: man spricht von «Distributed Wind Energy». Dies stellt neue Anforderungen an die Windenergie, insbesondere im Bereich der Akzeptanz.

 

Frank Riemer, SCADA International Deutschland GmbH

Mischparkregelung - Herausforderungen und Erfahrungen

Wenn sich verschiedene WEA-OEMs oder Betreibergesellschaften verschiedener Windparks einen Netzanschlusspunkt teilen, benötigt man einen übergeordneten EZA-Regler. Dieser Bedarf wird sich in der Zukunft durch (Teil-) Repowering steigern.  Darüber hinaus müssen auch Hybrid-Parks mit Wind/Solar oder Wind / Batterie von einem übergeordneten EZA-Regler geregelt werden. Erste Hybrid-Projekte hat SCADA International bereits realisiert.
Die Technische Anschlussregeln Hoch- und Mittelspannung (VDE-AR-N 4120 /4110) haben klare Anforderungen an diesen EZA-Regler wie z.B. ein Komponentenzertifikat.

Sybille Riepe, H2 MOBILITY Deutschland GmbH & Co.KG

Keine Energiewende ohne Wasserstoff!

Dr. Martin Robinius, Forschungszentrum Jülich GmbH

Wasserstoff heute und im Energiesystem 2050 - Potentiale für den Energieträger der Zukunft

Dr. Heiko Rüppel, ENERCON Consulting Services GmbH

Windstrom in der Energiewelt: Produkte und Dienstleistungen von ENERCON für die Energiewirtschaft

Die Sektorenkopplung wird bei der Energiewende immer wichtiger. In dem Kurzvortrag erläutere ich die Möglichkeiten aus dem Hause ENERCON, Windstrom in den Sektoren Mobilität und power to gas zu transferieren. Es werden die Dienstleistungen und Produkte sowie erste Modellprojekte dargestellt.

Axel Sachse, DNV GL

LAI-Hinweise und das Interimsverfahren bei Schallimmissionsprognosen in der Praxis

Nachdem in einigen Bundesländern bereits Erlasse zur Einführung und Umsetzung der LAI-Hinweise veröffentlicht wurden gibt es immer noch Fragen und Zweifel, was sich eigentlich geändert hat und welche Auswirkungen das Interimsverfahren in der Praxis hat. Grundlagen, Bergriffsbestimmungen und Praxisbeispiele sollen helfen, die Veränderungen zu erfassen.

 

Dr. Thilo Schaefer, Institut der Deutschen Wirtschaft Köln

Effizient CO2 reduzieren - die Energiewende aus volkswirtschaftlicher Sicht

Im Wesentlichen gibt es zwei langfristige Ziele der Energiewende: Erstens, das komplette Energiesystem zu dekarbonisieren (die technologischen Möglichkeiten der Sektorkopplung spielen dafür eine entscheidende Rolle) und zweitens, dies zu den geringst möglichen Kosten umzusetzen. Um beide Ziele zu erreichen, muss das aktuelle Regulierungssystem deutlich entschlackt und wirkungsvolle Instrumente verstärkt werden, so dass ein wettbewerbliches Level Playing Field der Technologien möglich ist.

Prof. Dr. Ralf Schelenz, CWD – Center for Wind Power Drives RWTH Aachen University

Digitalisierung von WEA

Windenergieanlagen stellen mit ihrem SCADA System viele digitale Informationen zur Verfügung. Die Datenaufzeichnungsrate beschränkt sich standartmäßig auf 10 min Samples. Die Triebstrang Eigenfrequenz einer modernen WEA liegt im Frequenzbereich 2 bis 2,5 Hz. Aus 10 Minuten Daten können deshalb keine Erkenntnisse gewonnen werden, die aus dem dynamischen Verhalten der Turbine resultieren.
Hier setzt der Vortrag an, der mit zusätzlicher Hardware höherfrequente Messdaten nutzen möchte. Aktuell sind 8 Turbinen in einem Windpark mit komplexen Windbedingungen ausgerüstet worden.

Dr. rer. nat. Hartwig Schlüter, EnerPlan Projektentwicklung GmbH

Einschätzungsprärogative im "Erkenntnisvakuum" oder Risikoermittlung an der "Erkenntnisgrenze der Wissenschaft"

Der Beschluss des BVerfG vom 23.10.18 zur Relevanz wissenschaftlicher Standards verdeutlicht bei genauerem Hinsehen, dass die Verfassungsrichter in den "Abgrund" geschaut haben.  Schon seit Jahrzehnten werden Risiken mittels quantitativer Risikoanalysen (Regelkreis der Risikoermittlung und -be-wertung) ermittelt und bewertet - diese Methode befindet sich als einzige an der "Erkenntnisgrenze der Wissenschaft". Das konstatierte „Erkenntnisvakuum“ beruht auf wissenschaftlichen Defiziten.

Dr. Carmen Schneider, Chatham Partners LLP

PPAs - Neues für die Erneuerbaren?

Corporate Power Purchase Agreements - kurz PPAs - sind derzeit als neue Vermarktungsmöglichkeit für Strom aus erneuerbaren Energien in aller Munde. Der Grund: das Auslaufen der gesetzlichen EEG-Vergütung für Altanlagen ab 2021 sowie sinkende Förderhöhen für Neuanlagen. Der Vortrag gibt einen Überblick über die gängigen PPA-Modelle und zeigt die wesentlichen Inhalte und Fallstricke eines PPA auf, die im Rahmen der Vertragsgestaltung aus Sicht der beteiligten Vertragspartner sowie ggf. eines Finanzierers zu beachten sind.

Till Schorer, wpd windmanager GmbH & Co. KG

Keine Daten – keine Vergütung
Anforderungen und Umsetzung der Technischen Richtlinie 10 in der Betriebsführung

Im Zuge der Einführung des einstufigen Vergütungssystems mit dem EEG 2017 wurden erhöhte Anforderungen zur Sicherung des Vergütungsanspruch eingezogen, die in  der Technischen Richtlinie (TR) 10 der FGW e.V. konkretisiert wurden. Neben dem - in seinen Auswirkungen nicht zu vernachlässigenden Aspekt -  der langjährigen Datenspeicherung und -Vorhaltung ergeben sich weitere neue Anforderungen an die Betriebsführung. Der Vortrag beleuchtet die Kernpunkte die im Rahmen der Betriebsführung für Projekte unter dem EEG 2017 anzuwenden und umzusetzen sind.

Frank Sondershaus, Fachagentur Windenergie an Land e.V.

Frühe Öffentlichkeitsbeteiligung bei Windenergie - von der Theorie in die Praxis

Um die Akzeptanz von Windenergieprojekten vor Ort zu stärken, sind eine gute Kommunikation und eine Beteiligung der Öffentlichkeit von großer Bedeutung. In dem Vortrag werden das Handlungsfeld „Dialog und Beteiligung“ skizziert, Potentiale für Projektentwickler aufgezeigt und Hemmnisse reflektiert. Zudem werden Spielräume aufgezeigt, Empfehlungen formuliert und das Thema zur Diskussion gestellt.

André Steinau, GP Joule GmbH

Grüner Wasserstoff für die Energiewende - das Projekt eFarm

Dr. Dirk Sudhaus, Fachagentur Windenergie an Land e.V.

Was ist bei der Ausstattung oder Umrüstung von Windenergieanlagen mit einer bedarfsgesteuerten Nachtkennzeichnung zu beachten?

Im EEG wurde die Pflicht zur  bedarfsgesteuerten Nachtkennzeichnung (BNK) von Windenergieanlagen mit der Wirkung ab Juli 2020 festgeschrieben. Ausnahmen von der Verpflichtung können von der Bundesnetzagentur im Einzelfall zugelassen werden.
Es stehen Systeme mit unterschiedlichen technischen Lösungen zur Steuerung der nächtlichen Beleuchtung zur Verfügung. Je nach Wahl des Systems sind unterschiedliche Verfahren zur Ausrüstung bzw. Umrüstung der Windenergieanlagen mit einer BNK zu durchlaufen.

 Dr. Jan Thiele, DOMBERT Rechtsanwälte Part mbB

Fehler bei der Umweltverträglichkeits- und Artenschutzprüfung – Heilung durch ergänzendes Verfahren

Regelmäßig kommt es vor, dass immissionsschutzrechtliche Genehmigungen durch Naturschutzverbände oder Nachbarn angegriffen werden mit der Behauptung, es seien bei der Umweltverträglichkeits(vor)prüfung Fehler unterlaufen. Vor diesem Hintergrund widmet sich der Vortrag den hiermit verbundenen Fragen und insbesondere der Möglichkeit, Fehler im Verfahren oder Verstöße gegen materiell-rechtliche Vorschriften zu heilen.

Heinz Thier, BBWind Projektberatungsgesellschaft mbH

Bürgerwind in der kommunalen Windenergieplanung mit Best Practice Beispielen

Als direkte Tochter des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes entwickelt BBWind als reiner Fachdienstleister Bürgerwindprojekte. Umfassende Beteiligungsmodelle garantieren maximale lokale Wertschöpfung und größtmögliche Akzeptanz. Geschäftsführer Heinz Thier steht seit vielen Jahren für das Leitbild „Nicht verpachten, selber machen“ und hat mit seinen 30 Mitarbeitern bereits mehr als 350MW Bäuerlichen Bürgerwind erfolgreich in NRW realisiert. In seinem Vortrag berichtet er von zielführender Zusammenarbeit mit Kommunalvertretern, akzeptanzsteigernden Maßnahmen und Erfahrungen aus Best-Practice-Projekten.

Franziska Tucci, Fachagentur Windenergie an Land e.V.

Untersuchung der Bestandsentwicklung und des Bruterfolgs von Rotmilanen im Zusammenhang mit dem Ausbau und Betrieb von Windenergieanlagen im Landkreis Paderborn

Der Landkreis Paderborn stellt aktuell sowohl ein Gebiet mit hoher Dichte an Windenergieanlagen als auch mit einer vergleichsweise großen Rotmilanpopulation dar. Der Bestand des Greifvogels wird dort seit 2010 kartiert. Die Fachagentur Windenergie an Land hat die bis 2016 gesammelten Daten in einer Studie untersuchen lassen und mit dem Ausbau der Windenergie in dem Landkreis gegenübergestellt. Der Vortrag fasst die zentralen Punkte der Studie zusammen.

Jens Tuckermann, Naturstrom AG

Ausgangssituation und Fragen der Direktvermarktung nach 2020

- kurze Darstellung Ausgangssituation
- grundlegene Fragestellung, ob Weiterbetrieb sinnvoll
- a. Verkauf
- b. Weiterbetrieb
- Kosten & Erlösmöglichkeiten im Weiterbetrieb
- Vermarktungsmodelle
- Zusammenspiel von Vermarktung und Betrieb
- Langfristige Erlösmaximierung

Dr. Cora Voigt, EB-Sustainable Investment Management GmbH

Impact Investments: Erneuerbare Energien in Europa und Emerging Markets – SDG Reporting

Die Anforderung zur Ausweisung der Impact-Wirkung nachhaltiger Kapitalanlagen als Instrument der Kapitalallokation nimmt an Bedeutung zu. Praktische Erfahrungen für das SDG Reporting für die Anlageprodukte der Evangelischen Bank (EE-Projekte in Kooperation mit der KfW-Tochter DEG sowie  Erneuerbare Energien in Europa) werden vorgestellt.Standardmäßig werden ESG-Kriterien im gesamten Investmentprozess eingebunden. Bei Investitionen erfolgt die Orientierung an den 17 Zielen der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals - SDGs).

Ralf Voßhenrich, Hagedorn Service GmbH

Rückbau von Windenergieanlagen - aktuelle Verfahren und Anforderungen in der Zukunft

Die Firma Hagedorn gibt einen Einblick in die heute bereits praktizierten Rückbauverfahren für die aktuell anfallenden Anlagentypen sowohl auf Beton-, Stahl- oder Hybridtürmen.
Es folgt ein Ausblich auf die Herausforderungen in der Zukunft und Tipps zur planerischen Beachtung bei Rückbauvorhaben.

Wilfried Weber, DZ BANK AG

Risikobetrachtung neuer Windparks aus dem Blickwinkel der DZ Bank

Die verschiedenen Paragraphen und Klauseln des EEG haben nicht nur Einfluß auf den Betrieb der Windkraftanalge sondern ebenso auf die Finanzierung. Jede Klausel, die eine Auswirkung auf den Projekt Cash Flow hat, wird auch in einem Kreditvertrag zu finden sein.

Als Finanzierer sehen wir unsere Hauptaufgabe darin, eine solide, langfristig stabile Finanzierung anzubieten, die den Unwägbarkeiten des Windes und den Auswirkungen der verschiedenen EEG Klauseln trotzt. Sie erhalten einen Überblick über die verschiedenen Einflussmöglichkeiten und den Blickwinkel der DZ Bank.

 

Dr. Arne Weber, RWE Supply & Trading GmbH

Risikomanagement erneuerbarer Erzeugung und neuer Windparks – Ein Thema, drei Blickwinkel

Der Energiehändler - kommerzielle Risiken, Risk-Management in den Energiemärkten, sind Marktrisiken auch Marktchancen?

Verena Würsig, NRW.BANK

Öffentliche Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten für internationale unternehmerische Aktivitäten von mittelständischen Unternehmen

Der Vortrag zeigt die Finanzierungsbedarfe von mittelständischen Unternehmen im internationalen Geschäft auf. Anhand des Branchenfokus werden die öffentlichen Förder- und Finanzierungsinstrumente den Bedarfen zugeordnet und in Kürze erläutert. Der Vortrag schließt mit einer Übersicht von interessanten Netzwerken und Kontakten.
In einer anschließenden Frage-/Diskussionsrunde werden individuelle Fragen beantwortet.

Dr. Bernd Wust, Kapellmann und Partner Rechtsanwälte mbB

Rechtliche Anforderungen an den Weiterbetrieb: Typenprüfung und Nutzungsverträge

Windparkprojekte sind in der Regel auf eine Grundlaufzeit von 20 Jahren konzipiert. Danach endet die Typengenehmigung und die EEG-Förderung läuft aus. Der Vortrag beleuchtet die genehmigungsrechtlichen Anforderungen an den Weiterbetrieb einschließlich der Verlängerung der Typenprüfung. Daneben wird auf wichtige Aspekte bei der Verlängerung der Nutzungsverträge eingegangen.

Akzeptanzsteigerung per Gesetz?

Die Zustimmung der Bevölkerung zum Ausbau der Windenergie erweist sich immer mehr als Knackpunkt für die Erreichung der Ausbauziele. Während die Zustimmungsraten zur Windenergie im Allgemeinen hoch sind, gibt es vor Ort häufig Widerstand. Rechtliche Vorgaben allein schaffen keine Akzeptanz. Sie können aber die Beteiligten zu akzeptanzfördernden Maßnahmen anhalten oder solche Maßnahmen überhaupt erst ermöglichen. Der Vortrag gibt einen Überblick über den gegenwärtigen Stand der (Rechts-)Diskussion zur Verbesserung der Akzeptanz bei Windparks.

Birol Yosul, Siemens Gamesa Renewable Energy GmbH & Co. KG

Siemens Gamesa 5.x Plattform - Chancen und Herausforderungen

Siemens Gamesa Renewable Energy (SGRE) hat kürzlich die neue 5.x Plattform für den Onshore-Markt vorgestellt.
In ihrer Auslegung erreicht sie neue Sphären, welche Herausforderungen aber auch Chancen mit sich bringt.
Der Vortrag soll einen kurzen Überblick über die neue Plattform geben und aufzeigen, welche Lösungen im Zuge der Produktentwicklung kreiert wurden, um diese  Neuentwicklung erfolgreich im Markt zu etablieren.

Bendix Thomsen, Nordgröön Energie GmbH

Regionalstrom

Die Zukunft für den Regioonalstrom

Jens Vollprecht, Becker Büttner Held Rechtsanwälte · Wirtschaftsprüfer · Steuerberater | PartGmbB 

Juristische Anforderungen und Voraussetzungen für die Wirtschaftlichkeit der Sektorenkopplung

Mit Sektorenkopplung ist insbesondere das Nutzbarmachen von erneuerbarem Strom in Bereichen wie Wärme, Industrie oder Verkehr gemeint. Allerdings ergeben sich aus dem derzeitigen Rechtsrahmen Hemmnisse, welche die Wirtschaftlichkeit der Sektorenkopplung in vielen Fallkonstellationen erschweren. Dazu gehören zum einen unterschiedliche Begrifflichkeiten in den einzelnen Gesetzen. Hinzu kommen zum anderen je nach Einzelfall u.U. staatlich veranlasste Abgaben und Umlagen wie EEG-Umlage, Netzentgelte, Netzentgelte im weiteren Sinne (z.B. KWK-Umlage, § 19 Abs. 2 StromNEV-Umlage) oder die Stromsteuer.

 

Dr. Thomas Eck, VGB PowerTech e.V.

Systematische Anlagenkennzeichnung mit RDS‐PP® für den effizienten Bau und Betrieb von Windenergieanlagen  

Die Kennzeichensystematik des RDS‐PP® als einheitliches Merkmal kommt im gesamten Lebenszyklus von Windenergieanlagen zur Anwendung. Für eine wirtschaftliche Planung, Errichtung, Betriebsführung, Instandhaltung bis hin zum Rückbau von Windkraftwerken ist RDS‐PP® hilfreich und notwendig. Die Kennzeichensystematik ist Basis für eine geordnete Anlagendokumentation und die Bereitstellung einer standardisierten Produktdokumentation. Sie ist zudem der Schlüssel für ein erfolgreiches Datenmanagement.